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Multi Asset
Ertragschancen flexibel kombinieren

Das niedrige Zinsniveau bringt viele institutionelle Investoren um fest eingeplante Erträge. In dieser Situation können Multi-Asset-Ansätze Abhilfe schaffen, indem sie verschiedene Performancequellen nutzen und zu maßgeschneiderten Lösungen verbinden.

 

Bloß kein Risiko – so lautet bekanntlich die Einstellung vieler Investoren, speziell hierzulande. Doch die anhaltende Niedrig­zinsphase zeigt, dass es ohne Risiko bei der Kapitalanlage nicht mehr geht. Die Kunst ist es nur, die Schwankungen im Zaum zu halten und trotzdem eine attraktive Rendite zu erzielen. Einen solchen risikokontrollierten Zugang zu den Kapitalmärkten bietet die Deka mit ihren flexiblen Multi-Asset-Ansätzen.

„Bleiben Anleger dagegen ihrer Strategie aus der Vergangenheit treu, werden sie die eigenen Ziele in der Vermögensanlage kaum erreichen können“, erklärt Maximilian Bär, Leiter Portfolio­management Multi-Asset­klassen-Fonds der Deka. „Unser Angebot ermöglicht es institutionellen Anlegern, mit alternativen und maß­geschneiderten Lösungsansätzen andere Wege zu gehen.“

Das ist notwendig, denn durch die niedrig gehaltenen Zinsen sind große Teile der wichtigsten Anleihemärkte unattraktiv geworden. Die Folgen für Investoren sind gravierend: Rentenanlagen gehen wesentliche Eigenschaften verloren. Die positive Zinskomponente hatte sonst zum Kapitalerhalt, zur Diversifikation im Risiko­fall und zu einem positiven Trend im Vermögensaufbau beigetragen. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Ergänzend kommt hinzu, dass die Rentenseite selbst zunehmend zum Risiko­faktor wird und Kursverluste durch Rendite­anstiege sofort performance­wirksam sind.


Unterschiedliche Investmentansätze

Neben der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen wie LCR konzentriert sich das Portfolio­management Multi-Asset­klassen-Fonds insbesondere auf die zentralen Themen Kapitalertrag, Kapitalerhalt und Kapitalwachstum. Die Möglichkeiten der angebotenen Asset-Allocation-Ansätze sind dabei vielseitig. Zum einen kann mit einer Risiko­budgetierung gearbeitet werden, die in ihrer Höhe dem historischen Risiko einer Rentenanlage entspricht. Weiterhin können Multi-Asset-Strategien durch die Kombination von Assetklassen über den traditionellen Ansatz hinaus unabhängig von den klassischen Rentenanlagen neue Einkommen-Risiko-Profile eröffnen.

Die richtige und passende Strategie für die individuellen Anforderungen der Spezialfonds-Investoren werden gemeinsam mit den Portfolio­managern erarbeitet. In Strategie­gesprächen werden die spezifischen Rahmen­bedingungen und Ziele besprochen und die Anlagestrategie entsprechend individuell festgelegt. „Das Spektrum unserer Anlagelösungen ist umfassend und dabei individuell kalibrierbar“, erläutert Thomas Reiland, Leiter Entwicklung aktive Fondsstrategien bei Deka. „Die passende Aufstellung zu finden, ist für den Erfolg essentiell.“

Ein hohes Maß an Komfort, aber auch Chancen versprechen in dem derzeitigen Umfeld beispielsweise die Absolute-Return-Ansätze von Deka Multi Asset. Die Kombination aus einer globalen, dynamischen Allokations­steuerung und einem disziplinierten Risiko­management führt zu einer attraktiven Investment­lösung. „Im aktuellen Marktumfeld stellen absolut ertragsorientierte Multi-Asset­klassen-Fonds ein attraktives Basisinvestment dar, das deutlich höhere Ertragschancen als beispielsweise europäische Staatsanleihen bietet und gleichzeitig durch das aktive Risiko­management die Schwankungen der Vermögensanlage reduziert“, sagt Christian Frischauf, Leiter Absolute Return Multi Asset bei der Deka. Natürlich sollten interessierte Anleger zugleich einen gründlichen Blick auf die mit der Anlage verbundenen Risiken werfen.
 

Herausforderung an das Risikomanagement

Die historisch niedrigen Anleiherenditen und die stetig steigende Veränderungs[–]geschwindigkeit an den Wertpapier­märkten stellen hohe Ansprüche an die taktische Asset Allocation und das proaktive Risiko­management. Auf diese Herausforderungen reagiert Deka Multi Asset mit einem team­orientierten Investment­ansatz, der unter anderem auf der langjährigen Erfahrung und dem breiten Know-how der insgesamt 29 Portfolio­manager basiert. Ein strukturierter Analyse- und Auswahlprozess in Kombination mit dem Deka-übergreifenden Asset-Allocation-Prozess stellt sicher, dass durch eine aussichtsreiche Mischung der einzelnen Investment­ideen Kunden­portfolios zusammengestellt werden, die Ertrags­potenziale und Chancen an den Märkten effizient nutzen.

Dabei muss die dynamische Asset Allocation die Aufgaben übernehmen, die in der Vergangenheit die Zins­komponenten aus dem statischen Ansatz lieferten: Glättung des Performance­verlaufs sowie aktives Management der Drawdowns. „In Gesprächen stellen wir immer wieder fest, dass diese Punkte für unsere Kunden deutlich an Bedeutung gewonnen haben“, sagt Peter Schottmüller, Leiter Asset Allocation Multi Asset bei der Deka. Doch das alleine reicht nicht: Eine erfolgreiche Asset-Allocation-Strategie sollte außerdem möglichst global und breit diversifiziert über verschiedene Asset­klassen und Themen hinweg ausgerichtet sein. Nur so lassen sich die verfügbaren Ertrags­quellen für den eigenen Anlageerfolg in gewinnbringende Entscheidungen umsetzen.
 

Dazu gehört natürlich auch, über Strategien nachzudenken, die ähnlich einer Anleihe markt­unabhängig Einkommen generieren. Das kann auf unterschiedliche Weise erfolgen: Über die Kombination von Anlage­segmenten, die Erweiterung des Anlage­universums und das Ausschalten von bestimmten Risiken über Short-Positionen lassen sich beispielsweise Einkommen generieren, die teilweise die Kupon-Funktion übernehmen können. „Mit dem Deka-Multi Asset Income haben wir bereits eine attraktive und übersichtliche Publikums­fonds-Lösung für institutionelle Anleger im Angebot, die dem Bedarf nach regelmäßigem Einkommen entspricht“, berichtet Bär.


Maßgeschneiderte Lösungen möglich

Darüber hinaus erstellt die Deka für ihre institutionellen Kunden auch eigenständige Ertrags­portfolios in individuellem Design. Dazu werden die „einkommensstarken“ Assetklassen Unternehmens­anleihen, Hochzinsanleihen, Emerging-Markets-Anleihen und Dividenden­aktien miteinander kombiniert, mit der Zielsetzung, einen ertragreichen Weg aus dem Niedrig­zins­umfeld zu finden. Aber auch eine Anlage in maß­geschneiderte Lösungen kann Markt- und Wert­schwankungen unterliegen, die sich negativ auf das Investment auswirken können. Die Management­ansätze in solchen Spezialfonds-Lösungen reichen dabei von risikofokussiert bis flexibel und dynamisch.


Aber auch Aktienanleihen erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit bei den Investoren, erläutert Peter Prumbach, Leiter Individual­lösungen Multi Asset bei der Deka. „Diese Produkte stellen im aktuellen Zins­umfeld eine clevere Möglichkeit dar, bei oftmals überschaubarem Risiko attraktive Renditen zur Eigenkapital­stärkung zu erwirtschaften. Sie sollten daher in einem Portfolio berücksichtigt werden.“

Multi-Assetklassen
Signalübersicht für Risiko-Assets

1 MIM = Mulit-Indikator-Modell 
Quelle: Deka Investment; Stand: April 2017
Markt & Impuls - Für Sparkassen - Ausgabe 2, Mai 2017